Information über die Risiken des neuen 5G-Mobilfunks

15’000 neue Antennen in der Schweiz, 800’000 neue Antennen in Deutschland sind geplant, damit mit der neuen 5. Mobilfunkgeneration (5G) flächendeckend die ganzen Länder überstrahlt werden können und so ein viel schnelleres Funk-Internet und das „Internet der Dinge“ ermöglicht wird. Durch den zunehmenden Mobilfunkverkehr werden Mensch, Tier, Pflanze mehr und mehr bestrahlt.

Im Internationalen Appell: Stopp von 5G auf der Erde und im Weltraum lesen wir:

„Um die enormen Datenmengen zu übertragen, die für das Internet der Dinge (Internet of Things) benötigt werden, wird die 5G-Technologie, sobald sie vollständig eingeführt ist, Wellen mit extrem kurzer Wellenlänge (Millimeterwellen) verwenden, die Feststoffe nur schlecht durchdringen können. Aus diesem Grund wird es nötig sein, in jedem Stadtgebiet Basisstationen in 100-Meter-Abständen1 zu installieren. Im Unterschied zu früheren Generationen drahtloser Technologie, bei denen eine einzelne Antenne über ein großes Gebiet sendete, werden 5G-Basisstationen und 5G-Geräte eine Vielzahl von Antennen haben, die als phasengesteuerte Gruppenantenne (phased array) angeordnet sind, und die gebündelte, lenkbare Strahlen aussenden…

Jedes 5G-Mobiltelefon wird dutzende winziger Antennen enthalten, die zusammen einen dicht gebündelten Strahl zum nächstgelegenen Funkmasten schicken. Die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) hat bereits Regeln erlassen, die erlauben, dass die effektive Leistung dieser Strahlen bis zu 20 Watt betragen darf, was dem Zehnfachen der erlaubten Leistung für heute zugelassene Mobiltelefone entspricht…

Siehe dazu: www.5gspaceappeal.org

Schützen uns da die vor ca. 20 Jahren festgelegten Grenzwerte noch genug?

Die von der WHO 1998 empfohlenen Mobilfunk-Grenzwerte von 4-6 V/m (basierend auf den Empfehlungen der ICNIRP, einem privaten Verein industrie- und wirtschaftsnaher Wissenschaftler) schützen nur vor kurzzeitigen thermischen Wirkungen (= Erwärmung des Körpergewebes).

Die Europäische Akademie für Umweltmedizin (EUROPAEM) empfiehlt in ihrem Schreiben: „Leitlinie 2016 zur Prävention, Diagnostik und Therapie EMF-bedingter Beschwerden und Krankheiten“ max. 0,19 V/m am Tag und max. 0.06V/m nachts

(für ca. 5-8 % Elektrosensible der Bevölkerung, mit Einbezug der Dunkelziffer ca. 15-20 %, gelten noch tiefere Richtwerte (siehe https://europaem.eu/de). Warum das?

Viele medizinische Studien zeigen, dass biologische Systeme weit unterhalb der thermischen Grenzwerte gefährdet sind, und dass die hochfrequente Mobilfunkstrahlung Einfluss auf das Erbgut, die Hirnströme und die Spermienqualität haben kann, dass die bioelektrischen Signale der Zellkommunikation gestört werden, ebenso hormonelle Abläufe (z.B. wird die Melatonin-Ausschüttung vermindert, was zu Schlaf-störungen führt). Weiter wird beobachtet, dass die Blut-Hirn-Schranke für Schadstoffe durchlässiger wird (vor allem bei Kindern), dass durch oxidativen Stress Zellschäden entstehen; weiter werden psychische Störungen, Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen, Chronic-Fatigue-Syndrom erwähnt, auch Leukämie (v.a. bei Kindern) etc. Langfristig wiederholte Belastungen können allmählich zu organischen Schäden führen. Die inter-nationale Krebsforschungsagentur IARC in Lyon (Frankreich) stufte Handystrahlung im Jahr 2011 als „2B: möglicherweise krebserregend“ ein; unabhängige Forscher fordern heute aufgrund neuer Studien: „2A: wahrscheinlich krebserregend“ oder sogar „1: krebserregend“.

Physiologisch gesehen ist der Mensch ein bioelektrisches Wesen, davon zeugen die Diagnosemethoden des EEG (Elektroenzephalogramm) und des EKG (Elektrokardiogramm). Die bioelektrischen Eigenfrequenzen von Tieren und Menschen werden durch die periodisch getakteten Mobilfunkfrequenzen gestört. Im Vergleich mit Licht wäre die Glühbirne eine kontinuierliche Bestrahlung (wie bei Rundfunkwellen), die Stroboskopblitze in der Diskothek aber gepulste, getaktete Bestrahlung (so wie bei den Mobilfunk-Antennen).

Oft wird gesagt, wir Schweizer hätten im Vergleich zu Nachbarstaaten 10-mal tiefere Grenzwerte, doch das stimmt nicht; wegen der unterschiedlichen Grenzwertkonzepte können die Strahlungsgrenzwerte gar nicht miteinander verglichen werden, sie sind in Gebäuden im In-und Ausland etwa gleich hoch (siehe www.funkstrahlung.ch oder www.aefu.ch (= Ärzte für Umweltschutz) den Bericht von Dr. med. E. Steiner in der Fachzeitschrift OEKOSKOP 4/17, S. 6.

Das Bundesamt für Umweltschutz BAFU (damals BUWAL) schrieb schon 2005 in seiner Broschüre „Elektrosmog in der Umwelt“ (S. 17): „Die Anlagegrenzwerte stützen sich nicht auf medizinische oder biologische Erkenntnisse, sondern sind anhand technischer, betrieblicher und wirtschaftlicher Kriterien festgelegt worden. Folglich handelt es sich nicht um Unbedenklichkeitswerte, und ihre Einhaltung garantiert auch nicht, dass sich jede gesundheitliche Auswirkung ausschliessen lässt.“

Die vor acht Jahrzehnten beginnenden Erfahrungen mit der Funkstrahlung haben die wissenschaftliche Forschung angestossen. Nach mehreren Hinweisen von Forscherpionieren auf eine Gesundheitsschädlichkeit begann eine heftige Kontroverse, die bis heute andauert. Sie wird für einen üblichen Wissenschaftsstreit oder gar für einen Glaubenskrieg gehalten. In Wirklichkeit geht es um den Kampf von Industrie/Wirtschaft gegen die unabhängige, vorurteilsfreie Forschung und deren Ergebnisse, die niedrigere Grenzwerte fordert (siehe bbu-online.deQuelle: Publik-Forum 14/2002 Artikel von Antje Bultmann: „Mobilfunkkritische Wissenschaftler werden unter Druck gesetzt“).

Wenn jeder das Handy nur zum Telefonieren, e-Mails und Internet-Informationen verwenden würde, bräuchte es keine neuen Antennen mehr. Es ist der zunehmende Video- und Spielfilmkonsum, der schon heute die Hälfte des gesamten drahtlosen Datenübertragungs-volumens frisst und sich bis 2022 auf einen Anteil von 75% steigern soll (Quelle: Ericsson Mobility Report 2016). Neue Antennen werden also kurzfristig vor allem zur Deckung des Unterhaltungsbedürfnisses errichtet. Langfristig ist eine angestrebte Funkvernetzung von allem und jedem (Internet der Dinge) bis hin zu den selbstfahrenden Autos im Blick.

Leider verbinden sich viele Benutzer über Smartphones und Tablets per Funk mit dem Internet auch in Gebäuden, in denen breitbandige Festnetzanschlüsse (Glasfaser- oder Kupferkabel) zur Verfügung ständen. Diese sollten wo immer möglich anstelle des Mobil-funks benutzt werden. In Wohnungen und an ortsfesten Arbeitsplätzen ist man auf eine Funkübertragung durch die Luft nicht angewiesen, denn das geht über Lichtleiterkabel besser, sicherer und sogar noch schneller. Der Weiterausbau der Glasfasernetze ist dringend notwendig. Grosse Datenmengen durch die Luft statt durch das Kabel zu schicken, zeugt von Sorglosigkeit und Nicht-Informiertheit über die Auswirkungen hochfrequenter Strahlung.

Dr. Robert Becker, Chirurg und wissenschaftlicher Pionier im Bereich der biologischen Elektrizität und Rehabilitation, zweifach für den Nobelpreis nominiert, sagte bereits 2000: „Ich habe keinen Zweifel, dass die Verbreitung der elektromagnetischen Felder das grösste Element in der heutigen Umweltverschmutzung dieser Erde ist.“

Gute Informationen zum Thema Mobilfunkstrahlung:

www.funkstrahlung.ch (Dachverband Elektrosmog Schweiz/Liechtenstein)

www.aefu.ch
Bericht von Dr. med. Edith Steiner im Oekoskop 4/17
Die Mär von den strengen Grenzwerten in der Schweiz

www.gigaherz.ch/ Dokumentationen/ Rundbriefe (kann man auch als PDF herunterladen)
105. Rundbrief, Extra-Ausgabe zu 5G
106. Rundbrief, S. 2 über Antennen unter Dohlen-Deckeln in Bern

www.buergerwelle.ch
gute Flyer zum Bestellen/gratis Herunterladen/ Verteilen

www.diagnosefunk.org
in Zeitschrift Brennpunkt: „Elektrosensibel, was ist das?“
oder in Zeitschrift Kompakt: „Interview mit Biowissenschaftler
Dr. rer. nat. U. Warnke 2017“
oder der Film “Thank you for calling”,

www.kompetenzinitiative.net
Bericht von Dr. Ulrich Warnke:
Biene, Vögel und Mensch, Die Zerstörung der Natur durch Elektrosmog

www.geopathologie.ch
Info Broschüre 2018 (als PDF herunterladbar) mit Interview von Prof. Adlkofer, S. 12

www.mobilejoe.ch

www.naturalscience.org
gute Flyer betreffs Bienensterben etc. zum Bestellen/gratis Herunterladen/Verteilen

https://ul-we.de (Website von Ulrich Weiner)

www.youtube.com/Funkwissen
Viedos/Filmbeiträge über:
5G, die grosse Gefahr – Diskussion im Eu-Parlament“
„Mobilfunk, die verschwiegene Gefahr“
„Der Handykrieg“
„Thank you for calling…”

(und viele weitere gute Infos zum Thema 5G)

22.6.2021 Orientierungsbrief des Leiters „Amt für Umwelt“

22.6.2021 Orientierungsbrief des Leiters „Amt für Umwelt“, Herisau, Hr. P. Federer, an die Swisscom in Sachen Einsprache gegen die geplante 5G-Antenne

Hr. Federer orientierte die Swisscom in einem Amtsbrief vom 11.06.21 über die durch unsere Einsprache entstandene Situation, mit der Bitte, innert 20 Tagen Stellung zu nehmen. Damit wissen wir nun auch um die genaue Zahl der Einsprechenden, es verbleiben demnach:

Sammeleinsprache A: 10 aktuell Einsprechende mit wortgleicher Einsprache (21-seitig) vertreten durch Hans-Ruedi Höhener, Wies 2, Speicher

Sammeleinsprache B: 153 aktuell Einsprechende mit wortgleicher Einsprache (2-seitig) vertreten durch die gleiche Person

Erste Gruppe mit individualisierten Einsprachen32 aktuell Einsprechende, wobei sich 22 Personen davon durch mich vertreten lassen

Ob die Swisscom schriftlich Stellung nehmen wird oder andernfalls an einer Einspracheverhandlung ihren Standpunkt gegenüber unseren Einsprachen und meiner 9-seitigen Nachreichung vom 1.6.21 mündlich vertritt, wird sich somit bis spätestens anfang Juli 21 herausstellen. Falls die Swisscom die Variante „Einspracheverhandlung“ vorzieht, werden alle nicht durch mich vertretenen Einsprechenden persönlich dazu eingeladen werden.

13.06.2021 – Dank und Lageorientierung

Unterdessen sind wir einen Schritt weiter. Am 16. April verschickte ich (Hans-Ruedi Höhener, Wies 2, Speicher) an alle Einsprechenden einen Brief mit Lageorientierung. Gemäss Auflage des Leiters des Herisauer Amtes für Umwelt, Luft und Boden, Hr. Peter Federer, musste ein Vertreter für die Einsprechenden der beiden Gruppen mit wortgleichen Einsprachen  des Typs 1 und 2 bestimmt werden. Dafür stellte ich mich  zur Verfügung, und über 85% dieser Einsprechenden gaben mir dazu ihr schriftliches Einverständnis. Auch ein beträchtlicher Teil der ersten Kategorie mit „Einzeleinsprachen“ hat mich zu ihrem Vertreter ernannt. Das mir damit bekundete Vertrauen und die vielen guten, ermunternden Worte haben mich gefreut, und ich bedanke mich ganz herzlich dafür. 

Dass es ein wenig länger dauerte als angekündigt, ist darin begründet, dass Hr. Federer jene Personen, die keine Einverständniserklärung unterschrieben hatten, am 11.05.2021 nochmals anschrieb. Das Ergebnis, mit Frist Ende Mai, lautete, dass weitere 18 Einsprechende mich ausdrücklich als Vertreter ihrer Interessen ernannten, zusammen ergibt das dann die obigen 85%. 

Das Datum der Einspracheverhandlung ist immer noch nicht bestimmt, was uns aber nur recht sein kann, denn je mehr Zeit verfliesst, bis es zu einem definitiven Entscheid kommt, desto besser für uns.  

Am 1. Juni richtete ich eine 9-seitige „Nachreichung“ an Hrn. Federer mit Kopie an die Baubewilligungskommission Speicher, in der diverse Zusatzargumente zu der ersten Einsprache aufgeführt sind. Den genauen Wortlaut finden Sie hier (Link) und unter „Einsprachedokumente“.

Auf der Startseite und unter „Aktuelles“ werden wir im Verlaufe des Monats Juni noch weitere Infos aufschalten. 

Wer Fragen hat oder Anregungen oder Ideen einbringen will, kann sich gerne über die E-Mail-Adresse unserer Website IG.Speicher.Nein.zu.5G@gmail.com an mich wenden. Jeder Beitrag ist willkommen. Ab jetzt werde ich wieder mehr Zeit zur Verfügung haben für die Vertretung unserer Sache, und es lohnt sich, ab und zu reinzuschauen in unsere Website.

Nochmals vielen Dank Ihnen allen für das Vertrauen, das Sie mir entgegenbringen – und kämpfen wir weiter für ein 5G-freies Speicher – zusammen sind wir stark!

29. März 2021

Briefliche Orientierung durch den Abteilungsleiter des Kantonalen Amts für Umwelt, Hrn. Peter Federer. Darin die Aufforderung, dass alle Einsprechenden mit wortgleichen Einsprachen (Typ 1 und 2 in der dem Brief beigelegten Liste) einen Vertreter für Ihr Anliegen zu bestimmen haben. Dafür zur Verfügung stellte sich Hans-R. Höhener, eines der Gründungsmitglieder unserer IG. Am 17.04. erhieltet Ihr alle einen Brief von der IG Speicher, mit der Bitte, durch Eure Unterschrift Euer Einverständnis zu dieser Vertretung zu äussern. Bitte das Unterschriftendokument bis spätestens 28. April 2021 an die im Brief angegebene Adresse schicken. Vielen Dank!

Wie es genau weitergehen soll, wissen wir noch nicht. Irgendwann wird es gemäss Telefon mit Hrn. Federer zu einer „Einspracheverhandlung“ kommen, an dem auf der Gegenseite 4-5 Personen teilnehmen werden, wovon 2 Vertreter von der Gemeinde Speicher, Hr. P. Federer selbst und 1 – 2 Vertreter der Swisscom, wahrscheinlich ein Jurist und/oder ein Techniker. Wir haben eine gute Aussicht, dass unsere Seite durch eine in baurechtlichen Fragen versierte Vertreterin des 5G-kritischen Vereins Schutz-vor-Strahlung – www.schutz-vor-strahlung.ch – unterstützt wird!

Dies für den Moment. In den kommenden Tagen werden wir auf einige hoffnungsvolle Entwicklungen der letzten beiden Monate hinweisen, die zeigen, dass unsere Erfolgschancen durchaus intakt sind. 

15. Dezember 2020

Achtung, Achtung, soeben wurde festgestellt, dass das Swisscom-Baugesuch im Kantonalen Amtsblatt nicht veröffentlicht wurde.

In allfälligen Einsprachen, die jetzt noch verfasst werden (bis spätestens morgen, 16.12. abschicken, Poststempel 16.12. noch gültig!) deshalb fordern, dass das Baugesuch neu aufgelegt werden soll.

Wem das zu kompliziert ist, der kann einfach die 2-seitige Mustereinsprache (oder, mit den entsprechenden Abänderungen) die ausführliche Mustereinsprache, wie gehabt, abschicken.

Siehe dazu Pfisterer Fretz Rechtsanwälte: Bewilligungen zur Erstellung von Mobilfunkanlagen (BGE 131 II 545):

https://www.pfisterer.ch/de/newsletter/newsletter_maerz_2020#NCTITLE2106058

5G-Antenne Speicher – Gemeinden erheben Einsprache: Der Wind dreht sich

Halbjahresbericht 2020 der Baurechtsabteilung von Schutz-vor-Strahlung, Medienmitteilung: «5G – der Wind dreht!» 

Veröffentlicht am 22. Juli 2020 in 5G, Allgemein, Medienmitteilungen, Politik, Schweiz

Mit 1‘450 Einsprachen schweizweit sind innerhalb eines Jahres 120‘000 Unterschriften gegen 5G eingegangen. Erste wissenschaftliche Berichte und Studien wie auch die Einschätzung der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz zeigen das grosse Risiko von 5G deutlich auf. Der Verein Schutz vor Strahlung fordert deshalb ein nationales 5G-Moratorium zum Schutz unserer Gesundheit, unserer Umwelt und unserer Nachkommen. Jetzt!

Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt 5G ab und unzählige Gemeinden stützen den Willen des Schweizer Stimmvolks. Viele Gemeinden nehmen ihre Verantwortung wahr, lehnen Baugesuche ab oder legen sie auf Eis. Einige von Ihnen nehmen die Mobilfunkplanung gleich selbst nachhaltig in die Hand.

5G bremst, der Wind dreht

Vor einem Jahr nahm die Baurechtsabteilung des Vereins «Schutz vor Strahlung» ihre Arbeit aufgenommen. Damals trafen täglich immer noch mehr Baugesuche für 5G-Antennen ein. Zeitgleich nahmen die Anfragen Betroffener stark zu. Mit der Veröffentlichung des Rechtsgutachtens der Kanzlei Pfisterer und Fretz, zeigte der Verein auf, dass eine Grenzwerterhöhung für adaptive Antennen unzulässig ist. Die Einführung von 5G stellt ein grosses Risiko für die menschliche Gesundheit und die Umwelt dar, weil 5G-Antennen viel stärker als bisherige Antennen strahlen müssen, diese Strahlung aber weder gemessen noch kontrolliert (fehlendes QS-System für adaptive Antennen) werden kann.

Gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit

In Umfragen wurde deutlich, dass die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung 5G eher oder ganz ablehnt. In der Bevölkerung entstand innert kürzester Zeit ein dichtes Netzwerk engagierter Menschen. Bei neuen Baugesuchen informieren sich Nachbarn, Freunde und Bekannte gegenseitig und erheben Einsprache. Bisher bremsen 1’450 Einsprachen den Ausbau von 5G massiv. Weil die Mobilfunkplanung in der Schweiz kein demokratisches Mitspracherecht erlaubt, sammeln Betroffene Unterschriften gegen die Antennen. Die Erfahrung zeigt: Sammeln Betroffene Unterschriften für eine Einsprache an der Haustür, dann unterschreiben neun von zehn Personen das Formular. Die grosse Mehrheit der Bevölkerung ist gegen 5G. Bisher sind bereits über 120‘000 Unterschriften zusammengekommen von Menschen, die im Umkreis von rund eines Kilometers um geplante Antennen herum wohnen. In mehreren Ortschaften wie beispielsweise Basel oder Bürglen UR haben jeweils über 1‘200 beziehungsweise 1‘600 Personen gegen eine einzige Antenne eine Einsprache mitunterzeichnet! Zudem entstanden viele lokale Widerstandsgruppen.

Der Widerstand ist vielerorts erfolgreich

Der Erfolg beginnt damit, dass zahlreiche schweizer Gemeinden Baugesuche für 5G-Antennen gar nicht erst publizieren. Oder die Gesuche verschwinden nach der Publikation in der Schublade. Weitere Gemeinden lehnen die Baugesuche sogar ab (zum Beispiel Feuerthalen ZH, Subingen SO, Nussbaumen TG, Matzingen TG, Hunzenschwil AG) oder die Betreiber ziehen das Baugesuch nach grossem Widerstand zurück (Biel BE, Subingen SO). Gemeinden wie Spiez BE, Emmen LU, Kriens LU, Bellach SO und viele weitere legen die Verfahren offiziell aufs Eis (Sistierung). Weniger bekannt als die Westschweizer Moratorien – juristisch aber korrekt – ist das faktische Moratorium des Kantons Zug. Dort dürfen Baugesuche nur behandelt werden, wenn die Grenzwerte nicht ausgeschöpft werden, was bei 5G fast nie der Fall ist. In der Folge wurden diverse Baugesuche sistiert, so zum Beispiel in Baar. Heimliche Aufrüstungen mittels Bagatellverfahren sind in den meisten Kantonen nicht mehr möglich. Ein weiteres, juristisches Mittel der Gemeinden ist das Betriebsverbot, wie es als Beispiel die Gemeinde Oberrieden im Kanton Zürich praktiziert. Die Antennen in Oberrieden dürfen erst in Betrieb gehen, nachdem die Vollzugsempfehlung des Bundes da ist.

5G – der Wind dreht! 

In der Verantwortung der Gemeinde

Bei Neu- und Umbauten aller Art ist in der Regel die Gemeinde für die Bauabnahme und die Kontrolle der Baute zuständig. Sie muss sicherstellen, dass alle Vorschriften eingehalten werden. Wie die Abnahmemessung und die anschliessende Kontrolle für adaptive 5G-Antennen aussehen sollen, ist bisher unklar. Erst die Vollzugsempfehlung wird Klarheit schaffen, doch mit dieser ist frühestens 2021 zu rechnen. Eine zuverlässige Messung und Kontrolle im laufenden Betrieb ist weder für Gemeinden noch für die kantonalen NIS-Fachstellen möglich. Ist die Gemeinde selber für die Baubewilligung verantwortlich, so muss sie das Baubewilligungsverfahren entweder sistieren oder das Baugesuch ablehnen. Als Vergleich: Würde es sich statt um 5G um einen Pharmabetrieb handeln, der nicht messbare, aber giftige Stoffe ins Abwasser leitet, dann dürfte diese Anlage auch nicht bewilligt werden. Einige Gemeinden sind der Ansicht, sie könnten die Verantwortung auf die kantonalen Ämter abschieben. Hier gilt es festzuhalten: Weiss die Gemeinde über die Unmöglichkeit der Messung und Kontrolle Bescheid, so hat sie von Amtes wegen die Baubewilligung zu verweigern oder ein Betriebsverbot auszusprechen.

Gemeinden mit nachhaltiger Planung

Mit dem Aufbau der 5G-Netze würden tausende neue Antennen nötig. Die höheren Frequenzen von 5G haben einen gravierenden Nachteil: Sie überwinden Distanzen und Hindernisse wie Bäume, Wände und Regen nur sehr schlecht. Die Antennen müssten also so nah als möglich an den Nutzer heran zu stehen kommen, werden aber gleichzeitig auch an ein Glasfaserkabel angeschlossen. Längst sind nachhaltigere und gesündere Lösungen als 5G verfügbar. Etliche Gemeinden übernehmen die Hälfte der Kosten für den Festnetz-Glasfaseranschluss bis in die Stube. Grosse Städte wie Zürich, Unternehmen wie Salt oder auch Dörfer wie Berg SG und viele weitere mehr haben diesen Weg eingeschlagen. Einen nachhaltigen Weg hat die Stadt Chur gewählt: Sie will die genauen rechtlichen Voraussetzungen in Bezug auf 5G prüfen und hat eine Planungszone ausgeschieden. Damit wird ein weiterer Ausbau gestoppt und anschliessend unter Mitwirkung der Bevölkerung geplant.

Grösster Erfolg: Grenzwerte bleiben unverändert

Der Bundesrat gab am 22. April 2020 bekannt, dass die Grenzwerte nicht erhöht werden. Dies nachdem sich der Ständerat bereits zweimal innert knapp zwei Jahren gegen eine Erhöhung aussprach. Mit der vom Bundesrat vorgeschlagenen Beurteilung adaptiver Antennen ist auch die Grenzwerterhöhung durch die Hintertür vorläufig vom Tisch. Allerdings will der Bundesrat herausfinden, wie stark die Bevölkerung tatsächlich durch adaptive 5G-Antennen belastet wird. Aus mehreren Schreiben des Bundesamts für Umwelt (BAFU) wird ersichtlich, dass niemand weiss, wie gross die Strahlenbelastung durch adaptive Antennen im Realbetrieb tatsächlich ist. Die Mobilfunkbetreiber zeichnen auf ihren Abdeckungskarten kilometergrosse Radien um die adaptiven Antennen herum ein, in den Unterlagen zu den Antennen sind hingegen nur minimale Sendeleistungen ausgewiesen (100 W effektive Strahlungsleistung ERP (Effective Radiated Power) für 5G, 2000 W  ERP für 4G+). Ein dermassen grosser Radius kann im Vergleich mit 4G+ mit den kleinen Leistungen niemals erreicht werden. Allein aufgrund der Frequenz müsste der Abdeckungsradius von 5G wesentlich kleiner sein als derjenige von 4G+. Und je grösser die Datenübertragung, umso kleiner wird der Radius. Dieses Missverhältnis lässt darauf schliessen, dass bereits heute viel zu kleine, realitätsfremde Sendeleistungen in den Baugesuchsunterlagen angegeben werden und die Antennen viel stärker strahlen als bewilligt.

Negative Auswirkungen auf die Gesundheit immer klarer

Erste Berichte und Studien zu 5G zeigen ein klares Bild: 5G hat alle Eigenschaften, die Mobilfunk zu einem grossen Risiko machen. Dazu gehören die aggressive Pulsation und die grossen Feldstärken. Der Bericht des wissenschaftlichen Dienstes des EU-Parlaments zeigt deutlich auf, dass die starken Pulsationen von 5G negative Effekte auf die Gesundheit haben und das Immunsystem schwächen. Die bisher beste wissenschaftliche Arbeit zu 5G (Adverse health effects of 5G mobile networking technology under real-life conditions, Kostoff et al.) zeigt die möglichen Effekte unter realen Bedingungen auf. Die allgemeine Studienlage hinkt jedoch über Jahre hinterher und zeigt meist nur Effekte durch konstante Trägerwellen auf. Jedoch führen erst die Pulsation und die Summe vieler Frequenzen zu deutlichen negativen Auswirkungen. Da 5G eine extrem grosse Bandbreite hat, gleichzeitig viele verschiedene Frequenzen benutzt und stark pulsiert, schliessen die Forscher auf ein grosses Schädigungsrisiko durch 5G.


Verantworlich für den Inhalt:
Rebekka Meier, Leitung Baurechtsabteilung

5G-Antenne Argumente für Einsprachen

Bei den Antennen auf dem Standortdatenblatt des Swisscom-Baugesuchs mit den Laufnummern 7, 8 und 9 (Frequenzangabe 3600 MHz) handelt es sich um adaptive 5G Antennen. Es sind genau die Antennentypen, welche für Laien nicht mehr ohne Weiteres als beamforming Antennen erkennbar sind: https://www.gigaherz.ch/5g-das-neue-versteckspiel/

Die grossen Probleme bei 5G sind einerseits die höheren Frequenzen und anderseits die adaptiven Antennen (sog. beamforming-Antennen). Die sehr hohen Frequenzen (von 30 bis über 60 GHz, man spricht auch von Millimeterwellen) werden in der Schweiz noch nicht verwendet. Sie sind erst «in Planung». Somit sind die heutigen Maximalfrequenzen (bis 3.8 GHz) immer noch im Bereich der 4G-Technologie (bis 2.6 GHz).

Es besteht das Problem, dass je höher die Frequenzen, umso mehr werden sie absorbiert. Deshalb braucht es mehr Antennen oder höhere Sendeleistungen, um die gleichen Zonen zu versorgen. Und die Anbieter verharren anscheinend bei der Denkweise, das die Sendeantennen durch dicke Mauern bis in sämtliche Untergeschosse zu strahlen haben. Bei den angedachten Millimeterwellen wird dann das Problem auftreten, dass die geltenden Grenzwerte nicht einmal vor Gewebeverbrennungen schützen, wie der renommierte Prof. Niels Kuster der IT’IS für Frequenzen über 10 GHz zeigen konnte: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30247338

Das zur Zeit grosse Problem sind die adaptiven Antennen, welche typischerweise 64 „Sendekeulen“ haben, von denen bis zu 8 zu einem „Beam“ fokussiert werden. In die Richtungen der Empfänger und deren Umgebung werden damit sehr hohe Leistungen abgestrahlt, welche, wegen dem Herumschwirren der «Beams», kaum messbar und überprüfbar sind. Unter Fachleuten ist bekannt, dass die Mobilfunkanbieter dies gnadenlos ausnützen und in den Standortdatenblättern viel zu kleine Sendeleistungen angeben. Die Leistungsangaben ERP von 150 W der 3 Adaptivantennen im Standortdatenblatt, sind für eine Antenne mit 64 Sendern derart lächerlich klein, dass dies dem massgebenden Betriebszustand gemäss NISV Artikel 63 niemals ausreichen kann. Der massgebende Betriebszustand wir dort als «der maximale Gesprächs- und Datenverkehr bei maximaler Sendeleistung» definiert, welcher bei den Beamformingantennen mit den üblichen Messmethoden gar nicht mess- und kontrollierbar ist. Erst vor kurzem konnte die französische Aufsichtsbehörde ANFR nachweisen, dass die maximalen Feldstärken bei Vollast, im Vergleich zu den Werten in unsern Standortdatenblättern, um ein Vielfaches höher liegen: https://www.anfr.fr/fileadmin/mediatheque/documents/5G/20200410-ANFR-rapport-mesures-pilotes-5G.pdf

Nun ist es so, dass die Zwangsbestrahlung der Bevölkerung durch Mobilfunkantennen, aus oben genannten Gründen, sich stark verändert und erhöhen wird. Und das grösste Problem dabei ist der Umstand, dass die neue Situation mit höheren Frequenzen und Beamformingantennen nie untersucht wurde. Man wird die Bevölkerung zwangsbestrahlen und dann schauen, was passiert. Wir, die Nachbarn der Antennenstandorte, sind in diesem Prozess die Versuchsratten!
Zu diesem Thema haben die Ärztinnen und «Ärzte für Umweltschutz» das Thema 5G sehr detailliert analysiert, wie es in ihrer Zeitschrift Oekoscop 2/20 nachzulesen ist:
http://www.aefu.ch/fileadmin/user_upload/aefu-data/b_documents/oekoskop/Oekoskop_20_2.pdf

Generelle Hinweise zu Einsprachen:
Gegen Antennen-Baugesuche kann man kostenlos Einspruch erheben. Das sollen möglichst viele Personen tun. Aus meiner Erfahrung ist es nicht sehr klug, wenn man einfach nur Unterschriften sammelt und letztendlich nur wenige Einsprachen einreicht. Viele Einsprachen haben den Vorteil, dass viele Argumente genannt werden und viele Einsprachen existieren, welche allenfalls für einen Weiterzug (Rekurs gegen den erstinstanzlichen Entscheid) gebraucht werden können.
Rekurrieren können nur Leute, welche eine Einsprache einreichten und nur mit den in der Einsprache genannten Argumenten!
Deshalb ist es sehr wichtig, dass in der Einsprache möglichst viele Argumente genannt werden, auch wenn sie fragwürdig oder nicht ganz korrekt und zutreffend sind.
Speziell in kleineren Gemeinden gibt es auch hin und wieder die Möglichkeit, den Haus- oder Grundeigentümer des Antennenstandortes umzustimmen. Auch ein unterschriebener Vertrag, lässt sich unter Umständen rückgängig machen.

Typische Argumente für Einsprachen (speziell für adaptive (beamforming) 5G Antennen):

  • Das Qualitätssicherungssystem zur Überprüfung der Senderleistung ist selbst für konventionelle Antennen fragwürdig. Im Bundesgerichtsentscheid 1C_97/2018 ist unter 8.3 vermerkt: «Die diesbezüglich im Kanton Schwyz festgestellten Abweichungen sind gemäss den Angaben des BAFU auf Fehler bei den Prozessen der Übertragung von Daten in die QS-Datenbanken zurückzuführen. Da solche Fehler von den QS-Systemen nicht erkannt werden, beeinträchtigen sie deren Funktionsfähigkeit (anders noch Urteil 1C_323/2017 vom 15. Januar 2018 E. 3.4.2). Dass im Kanton Schwyz entsprechende Abweichungen bei acht von 14 geprüften Anlagen festgestellt wurden, lässt darauf schliessen, dass die Prozesse der Datenübertragung in die QS-Datenbanken in diesem Kanton nicht hinreichend eingehalten bzw. «gelebt» wurden. Ob dies auch in anderen Kantonen zutraf und die festgestellten Abweichungen dazu führten, dass die Grenzwerte der NISV überschritten wurden, steht damit aber nicht fest, weshalb insoweit Klärungsbedarf besteht».
  • Und in Bezug auf 5G beamforming Antennen ist anzumerken, dass es bisher noch keine qualifizierten Messverfahren gibt! In einem aktuellen Bericht (April 2020) der „Agence Nationale des Fréquences“ (ANFR Frankreich) konnten mittels spezieller Messtechnik der maximale elektrische Feldpegel, wenn die Antenne bei Volllast in eine bestimmte Richtung sendet, gemessen werden. Die gemessenen elektromagnetischen Felder waren sehr viel höher im Vergleich zu konventionellen Messungen.
  • Die Beurteilung von adaptiven Antennen, welche notabene nicht korrekt auszumessen sind, wird mit Hinweisen auf Empfehlungen der Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren-Konferenz (BPUK) legitimiert. Dazu sei erwähnt, dass die Basis der BPUK eine „Konferenz“ von Planungs- und Umweltdirektoren ist. Deren Abmachungen sind Hinweise, welche die Funktion haben, Kompromisse zwischen Technologiewünschen und Umweltverträglichkeit zu empfehlen. Diese Empfehlungen sind jedoch lediglich Absprachen ohne politische Basis. 


Typische Argumente für Einsprachen (generell):

  • Standortwahl: Schonzone; Schutzzone; in der Nähe von Schulen, Kindergärten, Spielplätzen, Gartenrestaurants, Spitäler
  • Verschandlung des Stadtbildes; in der Nähe anderer Antennen (Kumulation der Strahlen); etc…
  • Standort beschränkt Ausbau bestehender Liegenschaften: Wenn dereinst bestehende Liegenschaften (gemäss geltender Bauvorschrift) ausgebaut werden, müssen die Grenzwerte immer noch gewährleistet sein.
  • Gesundheitsrisiko: Viele bekannte Studien weisen darauf hin, dass die geltenden Grenzwerte (NISV) viel zu hoch sind. Diesbezüglich sei insbesondere auf die aktuellen Ramazzini und  NTP Studien hingewiesen. Die «Beratende Expertengruppe nicht-Ionisierende Strahlung BERENIS» hat diese Studien in einer Sonderausgabe vom Nov. 2018 zusammengefasst. Offenbar schliesst die BERENIS nicht aus, dass diese und weitere Studien zu einer Herabsetzung der geltenden Grenzwerte führen könnten.Ferner sei auch auf die  ATHEM-2 und auf die REFLEX-Studie (Prof. Adlkofer, München) hingewiesen. Auch die Studie von Prof. Lerchl der Jacobs Universität in Bremen bestätigt höhere Tumorrisiken weit unter den geltenden Grenzwerten.
  • Ferner zeigt die Erfahrung, dass die dem Baugesuch zugrunde liegenden Berechnungen oft fehlerhaft sind. Deshalb ist davon auszugehen, dass geltende Grenzwerte überschritten werden
  • Es gibt auch keine vernünftige Kontrolle der Sendeleistungen, weshalb die berechneten Werte in der Bauauschreibung nicht gewährleistet sind.
  • Bauvorschriften: Obwohl die Antennen teilweise sehr klotzig und massiv konstruiert sind, werden sie in der Regel nicht als Aufbauten interpretiert, weshalb sie bezüglich Bauhöhenbeschränkung in einer bestimmten Bauzone juristisch nicht relevant sind. Hingegen brauchen diese Antennen noch Zusatzgeräte, welche oft in einem sogenannten «Equipment-Container» untergebracht werden. Diese Container hingegen müssen die Bauvorschriften erfüllen! Weil die Kühlgeräte dieser Container oft noch ziemlich lärmig sind, kann man durchaus gegen diese Aufbauten und gegen den befürchteten Lärm vorbeugend einsprechen.