Was ist 5G

Arte.tv Auswirkungen von 5G auf die Umwelt

5G: Ein neuer kalter Krieg?

5G: Wir Versuchskaninchen

Video-„Crashkurs“ Risiko 5G 2-minütige Einführung ins Thema:
www.youtube.com/watch?v=JKaoLxw0qJI

Risiko 5G: Interview mit Isabel Wilke, Diplom-Biologin (5 Min.)
www.youtube.com/watch?v=dXOYiQo5kz8

Interview mit dem Arzt Dr. Wolf Bergmann über 5G (4-minütiger Audiomitschnitt)
www.wolfbergmann.de/IntWolfBergmannSWR_4.MP3

Kurzvortrag „Was ist 5G“ von Ulrich Weiner (23 Min.)
www.youtube.com/watch?v=mjDT9coZLiU

5G – die neuste Mobilfunkgeneration 

5G, so heisst die neueste Generation des Mobilfunknetzes, welches die Swisscom, Sunrise und Salt in der ganzen Schweiz aufbauen möchten. 5G bedeutet viel mehr und punktuell stärkere Antennen und damit mehr Belastung durch Elektrosmog für Menschen, Tiere und die Umwelt.

Mobilfunk

Smartphones stehen mit Mobilfunkantennen mittels hochfrequenter, elektromagnetischer Strahlung in Verbindung. Man kann diese Strahlung als «fliegenden Strom» bezeichnen: Smartphones und Mobilfunkantennen leiten schnell schwingenden Strom in die Luft, um z.B. Whatsapp-Nachrichten zu versenden oder Videos zu empfangen. Wir Menschen können die Strahlung von Mobilfunkantennen nicht sehen oder hören. Die elektrische Stärke der Strahlung ist jedoch mit einem Messgerät in Volt pro Meter (V/m) messbar. Grundsätzlich gilt: Je weiter entfernt von der Antenne, umso geringer ist die Strahlungintensität.

In der Schweiz gilt ein vorsorglicher Grenzwert von 5 V/m an Orten mit empfindlicher Nutzung: Wohnbereich, Arbeitsplatz, Kindergarten, Spital etc. Das im Gesetz festgehaltene Vorsorgeprinzip gibt vor, riskante Technologien wie die Strahlung vorsorglich zu begrenzen. Vorsorglich handeln heisst, mögliche Schäden im Voraus zu verhindern.

Gesundheit und 5G

Bereits unterhalb der aktuellen, gesetzlich festgelegten Grenzwerte schadet Mobilfunk unserer Gesundheit. Das Bundesamt für Umwelt schreibt u.a., dass elektromagnetische Strahlung unsere Gehirnströme verändert. Zahlreiche Wissenschaftler stellten Gesundheitsschäden durch die messbare Mobilfunk-Strahlung fest: Diese Schäden reichen von Kopfschmerzen über Konzentrations- und Schlafstörungen bis hin zu Ohrgeräuschen (Tinnitus) und Herzbeschwerden. Unabhängige Forscher haben wiederholt festgestellt, dass Mobilfunk-Strahlung der Grund für Fruchtbarkeitsstörungen (Kinderlosigkeit), Schäden am Erbgut und schnelleres Wachstum von Tumoren (Krebs) sein kann. Naturgemäss sind Kinder besonders gefährdet: Die Strahlung kann ihre Entwicklung dauerhaft schädigen.

Die Auswirkungen von neuen, adaptiven 5G-Antennen auf unsere Gesundheit ist nicht erforscht. Die Strahlung wird von der Antenne manchmal blitzartig, manchmal über lange Zeit abgegeben. Für den Körper kann das purer Stress sein. Für Millimeterwellen, die in Zukunft mit 5G eingesetzt werden sollen, liegen ebenfalls keine wissenschaftlichen Studien zur Unbedenklichkeit vor.

Fortschritt, nur für wen?

Das Mobilfunknetz wird zum Telefonieren, Surfen, Video-Streaming usw. benutzt. Das Schweizer Mobilfunknetz ist heute weltweit eines der dichtesten. Die letzten grossen Funklöcher wurden längst geschlossen. Mit Videokonsum wächst die vermittelte Datenmenge stark an. Ein Drittel aller Videos beinhalten pornografische Bilder. Die 15- bis 25-jährigen Nutzer sind mit Abstand die grössten Daten-Konsumenten, speziell Abends zwischen 21.00 und 23.00 Uhr. Laut Betreiber sind die Mobilfunkanlagen dann regelmässig voll ausgelastet. Das bedeutet: 5G würde die Bedürfnisse dieser Nutzergruppe decken und zu grösserem Videokonsum führen.

Internet der Dinge

Mit der 5G-Technologie würde das Internet der Dinge Einzug halten. Das bedeutet eine Million strahlende 5G-Geräte pro Quadratkilometer. Die Elektrosmog-Belastung nähme damit massiv zu, mit gesundheitlichen Folgen für Mensch und Umwelt, die wir heute nicht abschätzen können. Für selbstfahrende Autos braucht es laut ETH kein 5G.

Die Gefahren durch 5G

Bienen und Insekten sind schon heute durch Umweltbelastungen bedroht. Die zusätzliche Strahlung durch 5G würde das Insektensterben voraussichtlich weiter beschleunigen. Denn die Insekten erhitzen in der Strahlung oder finden den Heimweg nicht mehr.

Bäume und Pflanzen direkt um Mobilfunkanlagen können Schäden davon tragen oder sterben sogar ab. Baumkronen und Blätterdächer behindern die Ausbreitung des 5G-Signal, und müssten zu Tausenden gefällt werden.
Mit 5G leidet auch die Umwelt. Millionen neuer 5G-fähiger Elektrogeräte – hergestellt in Fernost – würden zu uns transportiert und landen früher oder später als Elektroschrott im Sondermüll.

Die durch 5G wachsenden Gesundheitskosten müssten von der Allgemeinheit über die Krankenkassenprämien übernommen werden. Keine Versicherung übernimmt die Haftung für mögliche Gesundheitsschäden.

Elektrosensibilität verbreitet sich und trifft schon jetzt jedes Jahr tausende Menschen völlig unvorbereitet. Mit 5G würde dies zu einem noch massiveren Problem. Elektrosensible leiden durch Mobilfunk vor allem unter Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen, starke Blutdruck-Schwankungen, Burnouts usw.

Digitale Überwachung: 5G beschelunigt die Vernetzung und Überwachung der Gesellschaft und verringert die Privatsphäre durch Sammeln von immensen Datenmengen.

Mit 5G nimmt der Stromverbrauch massiv zu. Der Online-Videokonsum verursacht weltweit bereits 300 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Allein der Porno-Video-Konsum verursacht mehr CO2 als das Land Belgien. Die Herstellung von 5G-Geräten verbraucht Unmengen an nicht erneuerbaren Rohstoffen.

(Dankbar übernommen von schutz-vor-strahlung.ch/5g/)